RGB oder CMYK: Welchen Farbmodus braucht dein Logo?
RGB für den Bildschirm, CMYK für den Druck: welche Farben gedruckt stumpf werden, welches Farbprofil gilt und wann eine Volltonfarbe hilft.
Von Gaël Pons
Veröffentlicht am
RGB oder CMYK hängt davon ab, wo dein Logo erscheint: RGB (Rot, Grün, Blau) mischt Licht für Bildschirme, CMYK (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) mischt Druckfarben für Papier und Textil. Dein Logo braucht deshalb beide Werte. Vorsicht bei sehr leuchtenden Bildschirmfarben: Gedruckt wirken sie stumpfer.
Was ist der Unterschied zwischen RGB und CMYK?
Der Unterschied zwischen RGB und CMYK ist die Art, wie Farbe zustande kommt: RGB mischt Licht, CMYK mischt Druckfarbe. Ein Bildschirm baut jeden Ton aus rotem, grünem und blauem Licht auf, und je mehr Licht dazukommt, desto heller wird er. Der RGB-Farbraum beruht deshalb auf additiver Farbmischung.
Im Druck läuft es umgekehrt. Das Papier ist hell, jede Druckfarbe schluckt einen Teil des Lichts, und je mehr Farbe übereinanderliegt, desto dunkler wird die Stelle. Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Modell und die technische Grundlage des Vierfarbdrucks.
| RGB | CMYK | |
|---|---|---|
| Farbe entsteht aus | Licht in Rot, Grün und Blau | Druckfarben in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz |
| Zu sehen auf | Monitor, Smartphone, Website, Social Media | Papier, Textil, Schild, Aufkleber |
| Schreibweise | drei Werte von 0 bis 255 oder ein HEX-Code wie #1FA84F | vier Werte von 0 bis 100 %, etwa C79 M0 Y88 K2 |
| Wovon das Ergebnis abhängt | vom Bildschirm | von Druckverfahren, Druckfarben und Papier |
Beide Beispiele der Tabelle beschreiben dasselbe Grün: Für #1FA84F schätzt unser Rechner im Offsetdruck auf gestrichenem Papier C79 M0 Y88 K2.
Wofür stehen die Buchstaben RGB und CMYK?
Die Buchstaben RGB stehen für Rot, Grün und Blau (englisch Red, Green, Blue), die drei Lichtfarben jedes Bildschirms. CMYK steht für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key, das Schwarz. Eine Erklärung für das „K“: Es geht auf die Schlüsselplatte zurück, an der im Druck die drei farbigen Platten im Passer ausgerichtet werden.
Schwarz bekommt eine eigene Druckfarbe, weil Cyan, Magenta und Gelb zusammen in der Praxis kein tiefes Schwarz ergeben, sondern bestenfalls ein dunkles Braun. Außerdem müsste für jedes Schwarz sehr viel Farbe übereinander gedruckt werden.
Welche Farbwerte braucht dein Logo für Bildschirm und Druck?
Dein Logo braucht nicht RGB oder CMYK, sondern beides: Für jede Logofarbe hältst du einen HEX- oder RGB-Wert für den Bildschirm und einen CMYK-Wert für den Druck fest. Die Formen bleiben gleich, nur die Zahlen wechseln. Wer welchen Wert bekommt:
- Website, Social Media, E-Mail-Signatur, Präsentation: HEX und RGB.
- Visitenkarten, Flyer, Plakate im Vierfarbdruck: CMYK, berechnet mit dem Profil deiner Druckerei.
- Stickerei: Sie wählt ihr Garn nach der Farbe aus. Gib ihr den HEX-Code zusammen mit der Datei.
- Siebdruck und eine Hausfarbe, die überall gleich aussehen soll: eine Volltonfarbe mit Nummer, zum Beispiel aus dem Pantone- oder HKS-Fächer.
Steht in deinem Styleguide, dem Handbuch deines Corporate Designs, schon eine Farbliste, gelten diese Werte. Sonst schreib sie einmal auf und leg die Liste zu deinen Logodateien. Dann hast du die Antwort auf „RGB oder CMYK?“ bei jedem neuen Auftrag sofort parat.
Warum sehen Farben gedruckt anders aus als am Bildschirm?
Farben sehen gedruckt anders aus, weil jedes Gerät nur einen Ausschnitt aller Farben wiedergeben kann, seinen Farbumfang (englisch Gamut). Monitor und Offsetdruckmaschine haben verschiedene Farbumfänge, die sich nur teilweise überschneiden. Liegt deine Bildschirmfarbe außerhalb dessen, was die vier Druckfarben schaffen, wird sie beim Umrechnen auf einen erreichbaren Ton verschoben und wirkt blasser oder stumpfer. Dieses Gamut-Mapping soll möglichst wenig störende Farbverschiebungen erzeugen, aber den leuchtenden Ton zurückholen kann es nicht.
Dazu kommt, dass weder RGB noch CMYK eine feste Größe ist. Wie eine RGB-Farbe wirkt, hängt vom Bildschirm ab, und auch CMYK ist geräteabhängig: Der Abgleich läuft über genormte Farbprofile. Selbst das Papier zählt. Für den Offsetdruck auf gestrichenem Papier gibt es andere Profile als für ungestrichenes.
Welche Farben verlieren im CMYK-Druck am meisten?
Am meisten verlieren im CMYK-Druck sehr leuchtende, gesättigte Bildschirmfarben wie reines Grün, kräftiges Blau und Magenta. Das zeigen die Schätzungen unseres Rechners, der mit dem Profil FOGRA39 arbeitet, also für Offset auf gestrichenem Papier:
| Farbe | HEX | CMYK (geschätzt) | Hinweis des Rechners |
|---|---|---|---|
| Reines Grün | #00FF00 | C65 M0 Y96 K0 | Zu kräftig für den Vierfarbdruck |
| Reines Blau | #0000FF | C93 M85 Y0 K0 | Zu kräftig für den Vierfarbdruck |
| Magenta | #FF00FF | C33 M69 Y0 K0 | Zu kräftig für den Vierfarbdruck |
| Reines Rot | #FF0000 | C0 M97 Y98 K0 | Im Offsetdruck etwas weniger leuchtend |
| Tiefes Rot | #E30613 | C0 M96 Y93 K3 | Kein Hinweis |
| Mittleres Grün | #1FA84F | C79 M0 Y88 K2 | Kein Hinweis |
Die ersten drei Töne wirken gedruckt deutlich stumpfer. Ein etwas gedämpfteres Rot oder Grün bleibt dagegen im Rahmen dessen, was vier Druckfarben schaffen.
Unerreichbar für vier Druckfarben bleiben Effekttöne wie Gold, Silber, Metallic- und Leuchtfarben, die zu den Schmuckfarben zählen. Warum Gold im Vierfarbdruck nicht glänzt und was stattdessen hilft, erklärt unser Beitrag zum Gold-Farbcode.
Was tust du, wenn deine Logofarbe in CMYK zu stumpf wird?
Wird deine Logofarbe in CMYK zu stumpf, fragst du die Druckerei nach einer Volltonfarbe, auch Sonderfarbe genannt. Das ist eine fertig angemischte Druckfarbe, die zusätzlich zu den vier Grundfarben gedruckt wird und Töne außerhalb des Vierfarbdrucks erreicht. Im Siebdruck geht das problemlos: Dort lässt sich ein Orange als Sonderfarbe mischen und einfarbig drucken, statt es aus Magenta und Gelb aufzubauen.
Die Volltonfarbe legst du mit einer Nummer aus einem Farbfächer fest, etwa Pantone oder HKS. Wo du die Nummer deiner Hausfarbe findest und wie du sie an die Druckerei weitergibst, steht im Artikel über Pantone-Farben. Die andere Möglichkeit: Du bestimmst für den Druck bewusst einen ruhigeren Ton und trägst ihn in deine Farbliste ein, damit alle Drucksachen gleich aussehen.
CMYK oder RGB für den Druck: Musst du deine Datei selbst umwandeln?
Ob du deine Datei für den Druck selbst in CMYK umwandeln musst, entscheidet die Druckerei. Frag sie, in welchem Farbmodus sie die Druckdaten haben möchte und, falls CMYK, mit welchem Farbprofil. Rechnet sie lieber selbst um, schickst du die Datei, wie sie ist, und sparst dir eine Umwandlung mit falschen Einstellungen.
Wie wandelst du eine RGB-Datei richtig in CMYK um?
Eine RGB-Datei wandelst du richtig in CMYK um, wenn du an einer Kopie arbeitest und das Farbprofil verwendest, das deine Druckerei nennt. In vier Schritten:
- Das RGB-Original aufheben. Die European Color Initiative (ECI), eine Expertengruppe für Farbdaten, empfiehlt, Bilddaten in einem RGB-Arbeitsfarbraum aufzubewahren und zu bearbeiten, denn jede Konvertierung zwischen Farbräumen führt zu Verlusten.
- Das Profil wählen. Ein ICC-Profil ist ein genormter Datensatz, der den Farbumfang eines Geräts beschreibt, und die Grundlage jeder Umrechnung zwischen Geräten. Für den Offsetdruck auf gestrichenem Papier nach der Norm ISO 12647-2 steht die Druckbedingung FOGRA39. Darauf beruhen die Profile ISO Coated v2 (ECI) und ISO Coated v2 300% (ECI). Für die Fassung 2013 der Norm gibt es PSO Coated v3 (FOGRA51), für holzfreies ungestrichenes Papier PSO Uncoated v3 (FOGRA52). Weißt du noch nicht, wie gedruckt wird, nennt die ECI ISO Coated v2 300% (ECI) eine gute Wahl.
- Umrechnen. In deinem Grafikprogramm stellst du den Farbmodus des Dokuments auf CMYK, mit dem gewählten Profil.
- Kontrollieren. Vergleiche die Farbflächen mit dem Original. Ein Ton, der stumpf geworden ist, lässt sich jetzt noch anpassen.
Wie siehst du vor dem Druck, wie deine Farben wirken?
Wie deine Farben gedruckt wirken, siehst du vorab auf zwei Wegen: am Bildschirm mit einem Softproof und auf Papier mit einem Proof. Ein Softproof simuliert den Druck am Monitor, verbindlich ist er aber nur auf einem kalibrierten oder profilierten Bildschirm. Ein Bildschirm ohne Kalibrierung zeigt dir deshalb nur eine Annäherung.
Auf Papier zeigt es dir ein Proof, auch Prüfdruck genannt: die vorweggenommene Simulation des Druckergebnisses. Ein farbverbindlicher Proof soll die Farben nahezu voraussagen. Mit aufgedrucktem Ugra/Fogra-Medienkeil gilt er als Kontrakt-Proof sogar als rechtsverbindliche Vorlage für den Auftrag. Für eine Hausfarbe, die stimmen muss, bittest du die Druckerei um einen Proof, bevor die ganze Auflage läuft.
Wie erkennst du, ob deine Datei RGB oder CMYK ist?
Ob deine Datei RGB oder CMYK ist, erkennst du bei zwei Formaten schon an der Endung. Ein PNG kennt laut Spezifikation des W3C nur Graustufen, indizierte Farben und Echtfarben aus Rot, Grün und Blau, jeweils auch mit Transparenz. Ein SVG legt seine Farben im sRGB-Farbraum fest, dem Standard für Bildschirme. Auch ein HEX-Code ist nur eine andere Schreibweise für einen sRGB-Wert: Die ersten beiden Zeichen stehen für Rot, die nächsten für Grün, die letzten für Blau.
Bei JPG, PDF, EPS und AI hilft nur das Programm. Öffne die Datei in einem Grafik- oder Layoutprogramm: Es zeigt dir an, in welchem Farbmodus das Dokument angelegt ist. Ob für Website und Social Media ein JPG oder ein PNG besser passt, klärt unser Vergleich JPG oder PNG.
RGB oder CMYK für den T-Shirt-Druck?
Beim T-Shirt-Druck hängt RGB oder CMYK vom Druckverfahren ab, nicht vom Stoff. Frag deshalb, in welchem Farbmodus die Druckerei deine Datei haben möchte. Die Verfahren im Überblick:
- DTF-Transfer: Gedruckt werden CMYK-Schichten auf eine PET-Folie, dahinter kommt weiße Tinte als deckende Grundlage.
- Digitaldruck direkt aufs Shirt: Ein Inkjet-Drucker bringt spezielle, meist wasserbasierte Pigmenttinten direkt auf das Textil. Auf dunklen Shirts kommt weiße Tinte dazu.
- Siebdruck: Für jede Farbe wird ein Sieb angefertigt, und jede kann eine eigens angemischte Volltonfarbe sein. Farbige Bildvorlagen wie Fotos werden dagegen in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zerlegt. Welche Datei die Druckerei für jedes Sieb erwartet, steht im Artikel zum Siebdruck auf Textil.
- Flex- und Flockfolie: Das Motiv wird meist mit einem Schneideplotter aus einfarbigen Kunststofffolien geschnitten, und die Werkstatt wählt die Folie, die deiner Farbe am nächsten kommt. Daneben gibt es bedruckbare Flexfolie, die mit Solvent- oder Eco-Solvent-Tinte bedruckt wird.
- Stickerei: Gestickt wird mit Garn, der Farbmodus spielt keine Rolle. Dein HEX-Code dient als Vorlage für die Garnwahl.
Warum hilft eine Vektordatei beim Wechsel zwischen RGB und CMYK?
Eine Vektordatei hilft beim Wechsel zwischen RGB und CMYK, weil jede Farbe darin ein einziger Wert ist, der an einer Form hängt. In ihr besteht das Logo aus Formen, nicht aus einem Raster winziger Farbquadrate (Pixel). Die Druckerei wählt eine Fläche aus und gibt ihr den CMYK-Wert oder die Volltonfarbe, ohne den Rest anzufassen. In einem JPG ist dieselbe Farbe dagegen auf Tausende Pixel verteilt, und an den Kanten sitzen Zwischentöne, die zu keiner Logofarbe gehören. Sie sauber auszutauschen ist Retuschearbeit.
Was als Vektordatei zählt, ob SVG, PDF, EPS oder AI, und wie du an eine kommst, liest du im Grundlagenartikel zur Vektordatei. Besteht die Druckerei auf dem EPS-Format, findest du im Artikel zur EPS-Datei den Weg vom SVG zum EPS.
Wie kommst du ohne Grafikprogramm zu den CMYK-Werten deines Logos?
Ohne Grafikprogramm kommst du mit unserem Rechner RGB in CMYK zu den CMYK-Werten deines Logos: Du tippst einen HEX-, RGB- oder CMYK-Code in das Feld „Deine Farbe“, und die umgerechneten Werte erscheinen sofort. Du installierst nichts, richtest kein Farbprofil ein und brauchst kein Konto. Gerechnet wird in deinem Browser, mit FOGRA39 als Standardprofil für den Offsetdruck auf gestrichenem Papier. Das Ergebnis bleibt eine Schätzung: Nennt dir deine Druckerei andere Werte, etwa weil sie auf Textil druckt, gelten ihre Zahlen.
Der Rechner sagt dir auch, was gedruckt verloren geht. Weicht der Druck leicht ab, steht dort „Im Offsetdruck etwas weniger leuchtend“. Weicht er deutlich ab, lautet der Hinweis „Zu kräftig für den Vierfarbdruck“, mit dem Rat, die Druckerei nach einer Sonderfarbe zu fragen. In beiden Fällen zeigen dir zwei Farbfelder den Ton „am Bildschirm“ und „im Druck (Simulation)“. Schwarz und Grautöne setzt er nur aus Schwarz zusammen, #000000 ergibt also C0 M0 Y0 K100. Umgekehrt rechnet er CMYK-Werte aus deinem Styleguide in RGB und HEX zurück und warnt, wenn der Bildschirm einen Ton nicht genau darstellen kann.
Kennst du die Codes deines Logos nicht, liest der Farbcode-Finder sie aus der Logodatei aus. Und existiert dein Logo nur als JPG oder PNG, macht Depixelise daraus 100 % kostenlos eine Vektordatei. Per E-Mail bekommst du das Druckpaket: ein SVG für die Druckerei, ein PNG mit transparentem Hintergrund und 2.000 Pixeln Breite für den Bildschirm, eine einfarbige und eine Negativ-Version.
FAQ
Ist CMYK dasselbe wie Vierfarbdruck?
Nicht ganz: CMYK ist das Farbmodell, der Vierfarbdruck das Druckverfahren, das darauf aufbaut. Im Vierfarbdruck entsteht jeder Ton aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Eine Volltonfarbe kommt bei Bedarf als zusätzliche Druckfarbe dazu.
Kann ein Bildschirm alle CMYK-Farben zeigen?
Nein, ein Bildschirm kann nicht alle CMYK-Farben zeigen, denn die Farbumfänge von Monitor und Druck überschneiden sich nur teilweise. Das Cyan der Druckfarbe, C100 M0 Y0 K0, liegt zum Beispiel meist außerhalb des RGB-Farbumfangs, den ein üblicher Bildschirm zeigt. Gibst du diesen Wert in unseren Rechner ein, meldet er: „Der Bildschirm kann diese Farbe nicht genau darstellen.“
Warum wirkt Schwarz im Druck manchmal flau?
Schwarz aus 100 % K wirkt im Druck manchmal flau, weil eine einzelne Druckfarbe nicht immer die gewünschte Deckung erreicht. Ein fettes Schwarz, auch Tiefschwarz genannt, mischt deshalb meist alle vier Druckfarben. Für feine Schrift eignet es sich weniger, weil je nach Verfahren Passerprobleme drohen: Frag die Druckerei, welche Mischung sie für große schwarze Flächen empfiehlt.
Bekommst du die Farben zurück, wenn du CMYK wieder in RGB umwandelst?
Nein, eine Rückwandlung von CMYK in RGB holt verlorene Leuchtkraft nicht zurück. Die Werte der CMYK-Datei beschreiben bereits den stumpferen Ton, und das Zurückrechnen übersetzt ihn nur in RGB. Deshalb lohnt es sich, das RGB-Original aufzuheben.
Was bedeutet gestrichenes Papier?
Gestrichenes Papier ist Papier, dessen Oberfläche mit einem Bindemittelauftrag, dem „Strich“, veredelt ist, etwa aus Kreide oder Kaolin. Es kann matt oder glänzend sein. Papier ohne Strich heißt ungestrichenes Papier oder Naturpapier und hat eigene Profile, zum Beispiel PSO Uncoated v3 (FOGRA52).